Netzrückwirkungen von Antriebsumrichtern – Untersuchung der Störquellen
Konferenz: Internationaler ETG-Kongress 2009 - Fachtagung 1: Intelligente Netze / Fachtagung 2: Leistungselektronik in Netzen
27.10.2009 - 28.10.2009 in Düsseldorf, Germany
Tagungsband: Internationaler ETG-Kongress 2009
Seiten: 5Sprache: DeutschTyp: PDF
Persönliche VDE-Mitglieder erhalten auf diesen Artikel 10% Rabatt
Autoren:
Schulz, Sebastian (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Elektrische Energiesysteme, Lehrstuhl für Leistungselektronik, Magdeburg, Germany)
Inhalt:
Neben einer effizienten Energiewandlung verursachen alle leistungselektronischen Geräte im speisenden Netz Störungen. Die von Zwischenkreisumrichtern verursachten Netzrückwirkungen entstehen vorrangig durch die nicht sinusförmige Stromaufnahme des Eingangsgleichrichters. Höherfrequente geleitete Störemissionen im normrelevanten Frequenzbereich von 150kHz bis 30MHz sind auf das schnelle Takten der Einzelkomponenten zurückzuführen. Störemissionen in diesem Frequenzbereich werden vorrangig durch den eingangsseitigen Gleichrichter, die Hilfsstromversorgung sowie die dreiphasige ausgangsseitige Brückenschaltung hervorgerufen. Durch eine separate Betrachtung der Einzelkomponenten und der Koppelpfade lassen sich ungewollte Interaktionen und die sich daraus ergebene Störeinflüsse leichter reduzieren.